Die Internationale
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die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit den Bedrängern!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger,
alles zu werden, strömt zuhauf!
- Völker, hört die Signale!
- Auf, zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht!
kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
Uns aus dem Elend zu erlösen,
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte!
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!
- Völker, hört die Signale!
- Auf, zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht!
wir sind die stärkste der Partein.
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben
und der nächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben,
dann scheint die Sonn’ ohn Unterlaß!
- Völker, hört die Signale!
- Auf, zum letzten Gefecht!
- Die Internationale
- erkämpft das Menschenrecht!
[Bearbeiten] Anmerkungen (Wikisource)
Das französische Original mit sechs Strophen wurde seit 1901 in zahlreichen Fassungen ins Deutsche übertragen. Die Übersetzung von Emil Luckhardt erschien 1910 im „Arbeiter-Liederbuch für Massengesang“ in Dortmund und wurde zunächst in vier Strophen gesungen. Im Laufe der zwanziger Jahre setzte sich die bekannteste, hier veröffentlichte Version mit drei Strophen durch.


